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Sommertagungen / Jahr 2015

Sommertagung 2015

14. bis 17. Mai 2015 in Lutherstadt Wittenberg, Sachsen-Anhalt

 

 

                                                                                            Gastgeber unserer diesjährigen Sommertagung waren Heiko und Theresia Schubert mit Tochter Silvana.

                                                                                            Sie hatten in die Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt eingeladen.

 

                                                                                            Am Donnerstagnachmittag reisten die ersten Zuchtfreunde mit ihren Ehepartnern aus den verschiedenen Bundesländern an

                                                                                            und checkten in ihren Hotels ein.

 

                                           Am späten Nachmittag traf man sich im Hotel „Zum Alten Anker“ und bei Kaffee und Kuchen wurden die Neuigkeiten seit dem letzten Treffen

                                           vor einem Jahr ausgetauscht. Die anwesenden Vorstandsmitglieder widmeten sich im Anschluss schon einmal den wesentlichen Themen

                                           der anstehenden Jahreshauptversammlung am Samstag. In geselliger Runde bei leckerem Essen und reichhaltiger Getränkeauswahl wurde der erste Tag

                                          der Sommertagung nicht allzu spät abgeschlossen, da einige Zuchtfreunde doch recht weit angereist waren.

 

                                         Die Busrundfahrt am Freitagmorgen startete mit 28 Teilnehmern Richtung „Dübener Heide“.

                                         Der östliche Teil dieser Landschaft ist als „Naturpark Dübener Heide“ ausgewiesen.

                                         Im westlichen Teil um Gräfenhainichen und Bitterfeld wurde bis zum Ende der 1980er Jahre Braunkohle im Tagebau gefördert,

                                         wodurch die Waldlandschaft auf großen Flächen zerstört wurde. Inzwischen wurden die Tagebaue saniert und die Restlöcher geflutet.

                                         In der Nähe von Gräfenhainichen entstand auf einer Halbinsel im gefluteten Tagebau die Anlage:

 

„FERROPOLIS – Stadt aus Eisen“.

 

                          Dies war auch unsere nächste Anlaufstelle. In einer interessanten Führung wurde uns die Geschichte, aber auch die aktuelle Nutzung, dieser Anlage ausführlich erläutert.

           
   
          

                                        Über 30 Jahre wurde hier Braunkohle im Tagebau gefördert. Nach der Stilllegung 1990 wurde die Anlage im Laufe der Jahre genutzt für Ausstellungen

                                        rund um die Geschichte des Braunkohletagebaus. Fünf ausgediente Schaufelrad- und Eimerkettenbagger sowie Absetzer, jeder Einzelne bis zu 130 m lang

                                        und 30 m hoch (insgesamt 7.000 Tonnen), stehen auf dieser Halbinsel im Gremminer See.

                                        Das aufregende Ensemble wird auch als einmalige Kulisse für Konzerte und Events genutzt.

 

                                                           Dann die Weiterfahrt ins nahegelegene Gräfenhainichen zum Mittagessen in die Erlebnisgastronomie „Schacht Barbara“.

                                       In einer maßstabsgetreu nachgebauten Entwässerungsstrecke der Braunkohle, inmitten unzähliger originaler Schaustücke rund um den Bergbau, konnte sich jeder stärken.

                                                  Ausgeruht ging die Fahrt weiter zum Wörlitzer Park. Gelegen ist die gesamte Anlage inmitten des „Biosphärenreservats Flusslandschaft Mittelelbe“.

                                                  Geschaffen wurde er in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Regentschaft von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau.

                                                  Der Park wurde von 1769 bis 1773 angelegt und bis 1813 erweitert und zählt zu den größten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild.

                                    So war der Park auch zur damaligen Zeit mit allen Gebäuden und dem Schloss für jeden zu besichtigen. Angelegt wurde er am Wörlitzer See, einem Seitenarm der Elbe.

                                         Er erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 112 Hektar. Der Park ist durchzogen von zahlreichen künstlich angelegten Kanälen, über die 17 Brücken führen.

                                                  Jede der Brücken ist in einem anderen Stil gebaut und hat ihre eigene Bedeutung.

                                                                         Bei einer gemütlichen Gondelfahrt durch die Kanäle konnten wir den Anblick der Bauwerke und der Brücken in aller Ruhe genießen.

                                                                                 Anschließend nutzte man die Zeit noch zum Eis essen oder für einen Spaziergang durch den Park.

 

                                         Nach der Rückfahrt nach Wittenberg fanden sich alle im „Brauhaus Wittenberg“ ein.

                                         Hier ließen wir im „Böttcherzimmer“ (ausgestattet mit historischen Werkzeugen einer ehemaligen Böttcherei) bei deftigen Mahlzeiten und

                                         köstlichem selbstgebrauten Bier einen interessanten und erholsamen Tag ausklingen.

 

 

 

Die Frauen kamen am Samstagmorgen in den Genuss einer individuellen Stadtführung durch Theresia und Silvana Schubert. Das anschließende Shopping in Luther`s Thesenstadt durfte natürlich nicht fehlen.

 

Zahlreiche Züchter fanden sich gegen 10:00 Uhr zur Tierbesprechung in der Gartenanlage bei Heiko Schubert zu Hause ein. Durchgeführt wurde diese von Manfred Hellmann und Erhard Sticher. Eine stattliche Anzahl von Farbenschlägen, sowohl bei den Großen als auch bei den Zwergen, wurde in den Ausstellungskäfigen präsentiert. Sehr detailliert wurden die Vorzüge und Defizite der jeweiligen Farbenschläge besprochen.

 

 

   

 

 

Zur Jahreshauptversammlung um 14:00 Uhr im „Teucheler Hof“ konnte der Vorsitzende Lutz Braumann leider nur 23 Mitglieder begrüßen.

Aktuell hat unser Sonderverein 95 Mitglieder – daher war die Beteiligung doch schon sehr enttäuschend.

 

Als Gäste konnten wir den stellvertretenden Landesvorsitzenden von Sachsen-Anhalt, Stephan Haftendorn,

sowie den Vorsitzenden des KV Wittenberg, Jörg Fischer, begrüßen.

 

Bei den anstehenden Wahlen wurde Eckhart Lehmann in seinem Amt als Schriftführer bestätigt.

 

Da der bisherige Zuchtwart für die Zwerge Manfred Schmitt nicht mehr kandidierte, wurde Manfred Hellmann als Nachfolger vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

 

Zusätzlich in den Vorstand wurde Erhard Sticher gewählt, er ist zuständig für die Pressearbeit und die Gestaltung des Info-Heftes.

Zudem ist er nach Bestätigung durch die Versammlung ab jetzt Sonderrichter für unsere Thüringer Bart- und Zwergbarthühner.

 

Zur SV-Meisterschaft 2014 in Nohra wurde folgenden Züchtern gratuliert:

  • Hartmut Weigandt – Thüringer Barthühner schwarz,

 

  • Winfried Werner – Thüringer Barthühner silber-schwarzgetupft

                    

  • Lutz Braumann –Thüringer Zwerg-Barthühner schwarz

                    

  • Hans-Gerd Scherf – Thüringer Zwerg-Barthühner rebhuhnhalsig

                     

 

Sie erhielten jeweils eine Urkunde und ein Präsent.

 

Für 55 Jahre Mitgliedschaft im Sonderverein erhielten der Ehrenvorsitzende Günther Schneider und das Ehrenmitglied Karl-Heinz Sommer jeweils einen speziell hierfür angefertigten Ehrenteller sowie ein Weinpräsent.

Unser Vorsitzender Lutz Braumann konnte es dem Zuchtfreund Sommer persönlich überreichen.

                   

 

Mit der Silbernen Ehrennadel des Sondervereins wurde Torsten Pötsch geehrt.

                   

 

Wie in jedem Jahr bildete der Züchterabend den Abschluss unserer diesjährigen Sommertagung. Im „Teucheler Hof“ bei einem leckeren Buffet und reichhaltiger Getränkeauswahl verbrachte man einen geselligen Abend.

 

Für den Vorstand überreichte Volker Rauber, Heiko und Theresia Schubert sowie Tochter Silvana, jeweils ein Präsent für die Durchführung dieser gelungenen Sommertagung.

 

Bei toller Stimmung wollten einige die Tanzfläche gar nicht mehr verlassen, was wohl auch dem tollen „DJ“ lag.

Auf diesem Wege herzlichen Dank dem Besitzer vom Teucheler Hof und DJ Herrn Langer!

 

Vor der Rückfahrt in die Hotels verabschiedete man sich noch ganz herzlich – die einhellige Meinung: das war eine super Sommertagung.

 

Am Sonntagmorgen erfolgte dann die Abreise der Zuchtfreunde von ihrem jeweiligen Hotel aus in Richtung Heimat.

Der Familie Schubert als Gastgeber an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön seitens der Teilnehmer für die hervorragende Organisation dieser Sommertagung.

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